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	<title>Reinhold-Maier-Stiftung</title>
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	<description>Liberale Stiftung für Baden-Württemberg</description>
	<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:51:00 +0000</pubDate>
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		<title>Liberale ehren Abtprimas der Benediktiner</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reinhold-Maier-Stiftung hat Notker Wolf, den Abtprimas des Benediktinerordens, ausgezeichnet. Der 69-Jährige erhielt die gleichnamige Medaille. Wolf verbinde &#8220;mönchische Tradition mit Rockmusik als Gitarrist in einer Band, philosophische Erbauung mit provokativen Thesen zu Fragen der Freiheit in der heutigen Gesellschaft&#8221;, hieß es zur Begründung. Die Medaille wird seit 1989 jährlich von Stiftung und FDP-Landtagsfraktion für [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<p>Die Reinhold-Maier-Stiftung hat Notker Wolf, den Abtprimas des Benediktinerordens, ausgezeichnet. Der 69-Jährige erhielt die gleichnamige Medaille. Wolf verbinde &#8220;mönchische Tradition mit Rockmusik als Gitarrist in einer Band, philosophische Erbauung mit provokativen Thesen zu Fragen der Freiheit in der heutigen Gesellschaft&#8221;, hieß es zur Begründung. Die Medaille wird seit 1989 jährlich von Stiftung und FDP-Landtagsfraktion für die Verbreitung liberalen Gedankenguts vergeben.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5364117&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5364117&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object><br /></p>
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<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5369651&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5369651&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object><br /></p>
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		<title>50 Jahre für die Freiheit</title>
		<link>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/07/02/50-jahre-fur-die-freiheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 14:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 20. Juli 2008; 11:00 bis 15:00. ] Jubiläumsveranstaltung am Bodensee
Seit ihrer Gründung durch den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss im Jahr 1958 engagiert sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für Rechtsstaat, Demokratie, Menschenrechte und Marktwirtschaft. Vor kurzem hat die Stiftung ihren Namen um den programmatischen Zusatz „Für die Freiheit“ erweitert, um den zentralen Wert des Liberalismus deutlich zu machen, für den sie sich in der Bundesrepublik [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">20. Juli 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">11:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">15:00</td></tr></table><p align="left"><strong>Jubiläumsveranstaltung am Bodensee</strong></p>
<p align="left">Seit ihrer Gründung durch den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss im Jahr 1958 engagiert sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für Rechtsstaat, Demokratie, Menschenrechte und Marktwirtschaft. Vor kurzem hat die Stiftung ihren Namen um den programmatischen Zusatz „Für die Freiheit“ erweitert, um den zentralen Wert des Liberalismus deutlich zu machen, für den sie sich in der Bundesrepublik Deutschland und in über 60 Projektländern weltweit einsetzt. Dieses Jahr wollen wir mit Ihnen das 50-jährige Jubiläum der Stiftung feiern und gemeinsam auf die politische Bildungsarbeit der letzten fünf Jahrzehnte zurückblicken. Dazu laden wir Sie herzlich zu einem Sommerfest in das Waldhaus Jakob - die langjährige Bildungsstätte der Stiftung - in Konstanz am Bodensee ein. Neben mündlichen Beiträgen über die Entwicklung und die Bedeutung der politischen Bildungsarbeit, erwarten Sie Musik und Kabaretteinlagen sowie eine Ausstellung über die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. </p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"> </p>
<p align="left">Sonntag, 20. Juli 2008<br />
11.00 Uhr bis 15.00 Uhr<br />
Waldhaus Jakob<br />
Eichhornstraße 84<br />
78464 Konstanz</p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Einführung Kulturmanagement</title>
		<link>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/30/einfuhrung-kulturmanagement/</link>
		<comments>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/30/einfuhrung-kulturmanagement/#comments</comments>
        
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 15:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 24. Mai 2008; 10:00 bis 17:00. ] Das Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über den Bereich Kulturmanagement zu geben und die Grundlagen kulturellen Projektmanagements zu erläutern. Das Seminar vermittelt disziplinübergreifendes Grundlagenwissen im Arbeitsbereich des Kulturmanagements sowie Kenntnisse managementrelevanter Themen und Tätigkeitsgebiete im Kulturbereich.
Vertieft werden sollen unter anderem die Themenfelder Management im Kulturbereich, Kulturfinanzierung, Kulturmarketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im kulturellen Umfeld [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. Mai 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">10:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">17:00</td></tr></table><p>Das Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über den Bereich Kulturmanagement zu geben und die Grundlagen kulturellen Projektmanagements zu erläutern. Das Seminar vermittelt disziplinübergreifendes Grundlagenwissen im Arbeitsbereich des Kulturmanagements sowie Kenntnisse managementrelevanter Themen und Tätigkeitsgebiete im Kulturbereich.<br />
Vertieft werden sollen unter anderem die Themenfelder Management im Kulturbereich, Kulturfinanzierung, Kulturmarketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im kulturellen Umfeld sowie kulturelles Projektmanagement. Durch Fallbeispiele, Diskussionen und Gruppenarbeiten erhalten die Teilnehmer ein umfassendes Bild der aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten im Kulturmanagement.<br />
Das Seminar richtet sich an Studierende aller Studienrichtungen sowie Mitarbeiter von Kulturbetrieben und Vertreter der Kreativwirtschaft.</p>
<p>Samstag, 24. Mai 2008<br />
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr<br />
Reinhold-Maier-Stiftung Baden-Württemberg<br />
Rotebühlstraße 64<br />
70178 Stuttgart</p>
<p>Veranstalter:<br />
Reinhold-Maier-Stiftung<br />
Baden-Württemberg</p>
<p><a class="mehrlink" href="http://www.reinhold-maier-stiftung.de/webcom/sem_best_np.php/_c-472/_nr-281/mail-stuttgart@fnst-freiheit.org/i.html"><strong><span style="color: #0072bc;">Online-Anmeldung</span></strong></a></p>
<p><a class="mehrlink" href="http://www.fnst-freiheit.org/uploads/472/531/080524_RMS_Kulturmanagement_S.pdf" target="_blank"><strong><span style="color: #0072bc;">Programm und Anmeldung</span></strong></a></p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfassungstag</title>
		<link>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/30/verfassungstag/</link>
		<comments>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/30/verfassungstag/#comments</comments>
        
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 14:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 23. Mai 2008; 18:30 bis 21:00. ] Vor 59 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde unser Grundgesetz in den westlichen Zonen in Kraft gesetzt; seit dem 3. Oktober 1990 ist es die Verfassung des gesamten deutschen Volkes.

Die Grundrechte bilden als wesentliches Merkmal des Rechtsstaates das für alle Bürger erlebbare Fundament unserer liberalen Verfassung.  Im Mittelpunkt steht die Würde des Menschen.
Im Rahmen der [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">23. Mai 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">21:00</td></tr></table><p>Vor 59 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde unser Grundgesetz in den westlichen Zonen in Kraft gesetzt; seit dem 3. Oktober 1990 ist es die Verfassung des gesamten deutschen Volkes.</p>
<p>Die Grundrechte bilden als wesentliches Merkmal des Rechtsstaates das für alle Bürger erlebbare Fundament unserer liberalen Verfassung.  Im Mittelpunkt steht die Würde des Menschen.<br />
Im Rahmen der vorgegebenen Grundwerte und als bundes-, rechts- und sozialstaatliche Demokratie hat sich dieses System bewährt.</p>
<p>Gleichwohl stehen die verfassten Grundrechte und die Staatsorganisation immer wieder vor neuen Herausforderungen.</p>
<p>Diese aktuell zu beleuchten ist eine der vordringlichsten Aufgaben, um unsere Verfassung zu würdigen.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihr Kommen</p>
<p>Prof. Dr. Ulrich Goll MdL<br />
Vorsitzender des Verwaltungsrates der<br />
Reinhold-Maier-Stiftung Baden-Württemberg</p>
<p>Freitag, 23. Mai 2008<br />
18.30 Uhr<br />
Bürgerzentrum Waiblingen<br />
An der Talaue 4<br />
71334 Waiblingen<br />
Veranstalter:<br />
Reinhold-Maier-Stiftung<br />
Baden-Württemberg<br />
 </p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Lobbyismus und Politik - zwischen Mythos und Wirklichkeit</title>
		<link>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/29/lobbyismus-und-politik-zwischen-mythos-und-wirklichkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 16:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 29. April 2008; 19:00 bis 21:00. ] Lobbyismus und Politik - zwischen Mythos und Wirklichkeit
Reihe Medienpolitische Diskurse

„Fünfte Gewalt“, „Schattenpolitik“, „Strippenzieher“…
Der Lobbyismus ist in jüngster Zeit wieder verstärkt in die Kritik geraten. Kritische Publikationen aus politikwissenschaftlicher und journalistischer Feder behaupten: Die Macht der Unternehmen wächst, die Politik hat (meist) das Nachsehen! Für eine Mehrheit der Bevölkerung scheint ohnehin klar: Die Industrie bestimmt heute, [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">29. April 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">19:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">21:00</td></tr></table><p><a href="http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/wp-content/uploads/2008/04/web_1590.jpg"></a>Lobbyismus und Politik - zwischen Mythos und Wirklichkeit<br />
Reihe Medienpolitische Diskurse</p>
<p>„Fünfte Gewalt“, „Schattenpolitik“, „Strippenzieher“…<br />
Der Lobbyismus ist in jüngster Zeit wieder verstärkt in die Kritik geraten. Kritische Publikationen aus politikwissenschaftlicher und journalistischer Feder behaupten: Die Macht der Unternehmen wächst, die Politik hat (meist) das Nachsehen! Für eine Mehrheit der Bevölkerung scheint ohnehin klar: Die Industrie bestimmt heute, wo es politisch langgeht, längst nicht mehr die gewählten Volksvertreter.<br />
<a href="http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/wp-content/uploads/2008/04/web_1590.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-50" title="web_1590" src="http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/wp-content/uploads/2008/04/web_1590-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" align="left" /></a>Zweifellos - Lobbyismus hat in der Öffentlichkeit ein schlechtes Image.<br />
Woran liegt das? Am mangelnden Wissen über die Akteure? An der Tatsache, dass Interessenvertretung meist ein diskretes Unterfangen ist, ein Geschäft im Verborgenen, abseits der Öffentlichkeit? Haben die Kritiker Recht, die einen immer größeren Einfluss der Wirtschaft auf die Politik konstatieren?<br />
Zunächst ist festzuhalten: Lobbyismus ist etwas absolut Legitimes und nichts Verwerfliches. Er kann allgemein als der Versuch von Interessengruppen beschrieben werden, ihre Anliegen bei politischen Entscheidungen einzubringen und durchzusetzen. So verstanden, ist er – als organisierte Interessenwahrnehmung – ein wesentlicher Bestandteil der repräsentativen Demokratie und ein Garant für ihre Funktionsfähigkeit.<br />
Wo Transparenz aber fehlt, blühen - nahezu zwangsläufig - geheimnisumwitterte Vorstellungen, Verschwörungstheorien und Mythen über große und kleine Vergünstigungen, intime Verbindungen zwischen Wirtschaft und Politik bis hin zur Korruption.<br />
Der Hauptstadtrepräsentant eines führenden deutschen Energieunternehmens gibt Auskunft über seine Arbeit, die vielfältigen Aspekte der Unternehmenskommunikation und das große Spektrum moderner Public Affairs.</p>
<p>Dienstag, 29. April 2008<br />
19.00 Uhr<br />
Haus der Wirtschaft<br />
Studio B<br />
Willi-Bleicher-Straße 19<br />
70174 Stuttgart</p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Freiheit und das System Chavez - Sozialismus in Venezuela</title>
		<link>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/25/freiheit-und-das-system-chavez-sozialismus-in-venezuela/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 05:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 29. April 2008; 19:00; ] Die lateinamerikanischen Staaten sind nur selten Gegenstand der Analyse politischer Systeme oder gar der Internationalen Beziehungen. Im Falle Venezuelas ändert sich dies seit dem Amtsantritt des Präsidenten Hugo Chavez. Sein selbstbewusstes Auftreten gegenüber den USA, seine staatszentrierte Erdölpolitik, aber auch die zahlreichen Freiheitseinschränkungen weiter Bevölkerungsteile machen Chavez zu einer höchst umstrittenen Figur. Bei der Veranstaltung [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">29. April 2008</td></tr><tr><td colspan="3">19:00</td></tr></table><p>Die lateinamerikanischen Staaten sind nur selten Gegenstand der Analyse politischer Systeme oder gar der Internationalen Beziehungen. Im Falle Venezuelas ändert sich dies seit dem Amtsantritt des Präsidenten Hugo Chavez. Sein selbstbewusstes Auftreten gegenüber den USA, seine staatszentrierte Erdölpolitik, aber auch die zahlreichen Freiheitseinschränkungen weiter Bevölkerungsteile machen Chavez zu einer höchst umstrittenen Figur. Bei der Veranstaltung werden diese Aspekte kritisch beleuchtet, um nach der Zukunft des ca. 27 Mio. Einwohner zählenden Landes zu fragen.</p>
<p>Dienstag, 29. April 2008<br />
19.00 Uhr<br />
Universität Konstanz<br />
Raum F 429<br />
Universitätsstraße 10<br />
78464 Konstanz</p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Herausforderungen des demographischen Wandels für Mittelbaden</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 05:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 26. April 2008; 10:00 bis 16:30. ] Unsere Bevölkerung ändert sich radikal – wie ändern wir uns mit?

Für Mittelbaden als eine der führenden Wirtschafts-regionen in Baden-Württemberg ist der demogra-phische Wandel eine besondere Herausforderung. Die Gesellschaft altert, es gibt immer weniger Kinder und die Bevölkerungszahl wird langfristig abneh-men. Gesellschaft und Politik müssen gemeinsam Handlungsansätze und Lösungskonzepte entwickeln, um diesen Veränderungsprozess unserer Gesellschaft nachhaltig [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">26. April 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">10:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">16:30</td></tr></table><p>Unsere Bevölkerung ändert sich radikal – wie ändern wir uns mit?</p>
<p>Für Mittelbaden als eine der führenden Wirtschafts-regionen in Baden-Württemberg ist der demogra-phische Wandel eine besondere Herausforderung. Die Gesellschaft altert, es gibt immer weniger Kinder und die Bevölkerungszahl wird langfristig abneh-men. Gesellschaft und Politik müssen gemeinsam Handlungsansätze und Lösungskonzepte entwickeln, um diesen Veränderungsprozess unserer Gesellschaft nachhaltig zu steuern und unserem Land, seinen Menschen und Institutionen dabei zu helfen, den demographischen Wandel als Chance zu nutzen.</p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich an alle politisch<br />
Interessierten, insbesondere Mandatsträger, die Politik mitgestalten und somit Einfluss auf die Aus-wirkungen des demographischen Wandels haben können.</p>
<p>Samstag, 26. April 2008<br />
10.00 Uhr bis 16.30 Uhr<br />
Technologiefabrik Karlsruhe<br />
Haid-und-Neu-Straße 7<br />
76131 Karlsruhe</p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Die &#8220;kulturelle Autonomie&#8221; Tibets anerkennen</title>
		<link>http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/2008/04/22/die-kulturelle-autonomie-tibets-anerkennen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 16:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.reinhold-maier-stiftung.de/wp/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[(Südwest Presse, 16. April 2008)
Der frühere FDP-Bundesvorsitzende Dr. Wolfgang Gerhardt sprach in der Markthalle über die globale Welt
Für den grundanständigen Liberalen benötigt die Welt klare Worte. &#8220;Wir müssen die Unfreiheit benennen&#8221;, so Dr. Wolfgang Gerhardt, heute Chef der Naumann-Stiftung, in seiner Rede bei der Reutlinger FDP.
VON HANS-PETER JANS
Reutlingen. Er ist ein Urgestein der Liberalen, sein [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<p>(Südwest Presse, 16. April 2008)</p>
<p>Der frühere FDP-Bundesvorsitzende Dr. Wolfgang Gerhardt sprach in der Markthalle über die globale Welt<br />
Für den grundanständigen Liberalen benötigt die Welt klare Worte. &#8220;Wir müssen die Unfreiheit benennen&#8221;, so Dr. Wolfgang Gerhardt, heute Chef der Naumann-Stiftung, in seiner Rede bei der Reutlinger FDP.</p>
<p>VON HANS-PETER JANS</p>
<p>Reutlingen. Er ist ein Urgestein der Liberalen, sein Wort hat Gewicht. Gerade auch bei denen, die den Jungspund und jetzigen FDP-Chef Westerwelle noch immer nicht besonders mögen. Dr. Wolfgang Gerhardt ist, auch wenn er die Politik der Freien Demokraten nicht mehr unmittelbar steuert, als Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung stets auch Teil des liberales Gewissens ist.</p>
<p>Dass er das Freiheitspathos ausgerechnet bei einer Veranstaltung der Liberalen verteidigen musste, störte ihn anscheinend nicht. Ruhig erklärt er in der Fragerunde zwei Zuhörern, die Putins Leistung und Chinas Wirtschaftsförderung in Tibet über die Maßen lobten, dass diese autoritäre Machtpolitik nicht zu tolerieren und gefährlich sei. &#8220;Ich frage mich, warum er nicht seine Frau nominiert hat&#8221;, spitzt Gerhardt seine Aussage zur Nachfolgeregelung in Russland zu. Fehlende Pressefreiheit und Menschenrechtsverletzungen, ob in Russland oder China, seien gerade von den Liberalen anzukreiden. &#8220;Es ist nicht nachvollziehbar, warum die chinesische Regierung Tibet nicht die kulturelle Autonomie zurückgibt.&#8221;</p>
<p>Die Globalisierung, so das Thema des Abends in der Markthalle, in das FDP-Kreisvorsitzender Hagen Kluck einführte, bringt die Welt näher zusammen. Gerhardt wertet sie als Chance: &#8220;Man muss sich wundern, welche Ängste hier grassieren&#8221;, kritisiert er auch die Bundeskanzlerin, die eine &#8220;Stilllegung des Politischen&#8221; betreibe. Die Globalisierung reiße aber auch neue Fronten auf. Nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs habe man geglaubt, dass sich die Welt nicht mehr in ähnlichem Maße auseinander dividieren lasse. Doch nun sei das Verhältnis zwischen dem Westen und der islamischen Welt zur größten politischen Herausforderung geworden. Gerhardt prangert die USA an, die mit Guantanamo das Image der westlichen Welt &#8220;schwer beschädigt hat&#8221;. Gleichwohl müsse man den eigenen Standpunkt deutlich machen: &#8220;Eine Religion muss menschenrechtsverträglich sein.&#8221;</p>
<p>Europa könne sich in der Globalisierung behaupten, eine zentrale Frage sei, schon sehr früh etwas für die Ausbildung der jungen Leute zu tun. Die Naumann-Stiftung befürworte und fördere die frühkindliche Bildung und Familienhebammen. &#8220;Wir sollten keine Kindergarten-Gebühren erheben - für Studiengebühren sind wir aber.&#8221;</p>
<p>Zum Einstieg in den Themenabend skizzierte Ex-Bundeswirtschaftsminister Prof. Helmut Haussmann Aspekte der Globalisierung. Die internationalen Organisationen gehörten erweitert, ebenso müssten die Gremien der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds angepasst werden. &#8220;Afrika findet dort kaum statt.&#8221; In der nationalen Politik müsse man die Älteren stärker einbeziehen, in Japan arbeiten über 20 Prozent der über 65-Jährigen. Weitere Stichworte waren Talentförderung, bessere Infrastruktur und die Bereitschaft, einen Arbeitsplatz auch in Asien anzutreten. All das lasse Länder wie Deutschland bestehen. Es führe aber &#8220;nicht automatisch zu mehr Gerechtigkeit&#8221; in der Welt. Es komme zu einer &#8220;sozialen Spreizung&#8221;, weniger Qualifizierte würden abrutschen. Dem müsse man entgegenwirken.</p>
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		<title>Mit Volldampf zur Freiheit</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 16:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[(Offenburger Tageblatt, 22. März 2008)

Friedrich-Naumann-Stiftung erinnert an Revolution von 1848 / Offenburg war Knotenpunkt
Zum 160. Mal jährt sich in diesen Tagen die bürgerlich-demokratische Revolution von 1848. Einer der Hauptorte der Freiheitsbewegung war Offenburg. Die Friedrich-Naumann-Stiftung erinnerte am Jahrestag der »Großen Volksversammlung« in der historischen Versammlungsstätte Salmen in Offenburg mit einem Festakt an das Ereignis.
VON MICHAEL [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<p><em><span style="color: #0072bc;">(Offenburger Tageblatt, 22. März 2008)<br />
<!-- Ende titel_untertitel  --><br />
</span></em>Friedrich-Naumann-Stiftung erinnert an Revolution von 1848 / Offenburg war Knotenpunkt</p>
<p>Zum 160. Mal jährt sich in diesen Tagen die bürgerlich-demokratische Revolution von 1848. Einer der Hauptorte der Freiheitsbewegung war Offenburg. Die Friedrich-Naumann-Stiftung erinnerte am Jahrestag der »Großen Volksversammlung« in der historischen Versammlungsstätte Salmen in Offenburg mit einem Festakt an das Ereignis.</p>
<p>VON MICHAEL HAß</p>
<p>Offenburg. Es gibt nicht viele Städte in Deutschland, die von sich sagen können, sie hätten deutsche Geschichte geschrieben. Für Offenburg trifft dies zu: Von 1847 an schaute man in deutschen Landen drei Jahre lang intensiv auf die Stadt, die zum Zentrum des Aufstandes wurde. Dreimal war die Stadt zwischen 1847 und 1849 Schauplatz revolutionärer Ereignisse, die letztlich den Grundstein für die Weimarer Verfassung bedeuteten. Die FDP-Bundestagsabgeordnete und Offenburger Stadträtin Sibylle Laurischk erinnerte daran, dass im selben Saal, wo die 13 Forderungen des Volkes proklamiert wurden, 1938 die Verfassung mit den Füßen getreten wurde. »Das hohe Gut der Freiheit muss immer wieder verdeutlicht werden.« Das haben sich die Liberalen zur Aufgabe gemacht.</p>
<p>Hans-Georg Wehling, Professor für Politik an der Universität Tübingen, bezeichnete den Salmen als ein »Monument badischer Geschichte« und verdeutlichte in seinem Vortrag die Bedeutung der Stadt für die deutsche Freiheitsbewegung. Aber warum gerade die Kleinstadt zwischen Freiburg und Karlsruhe? »Mit Volldampf zur Freiheit«, zitierte Wehling eine wissenschaftliche Arbeit von Wolfgang Gall, Leiter des Offenburger Stadtarchivs, und betonte den Stellenwert der Eisenbahnstrecke, die 1847 von Mannheim bis Schlingen führte. Offenburg war Knotenpunkt.</p>
<p>Etwa 10 000 Menschen verwandelten am 19. März 1848 den Marktplatz in ein freudiges Forum. »Impuls war die Februarrevolution in Frankreich«, so Wehling, der den Rhein nicht als Grenzfluss, sondern als Einfluss von freiheitlichen Gedanken bezeichnete. Die Teilnehmer gipfelten ihre Forderungen in einem Flugblatt, das die Runde machte: Es ging um Presse-, Lehrfreiheit sowie Glaubensfreiheit und eine progressive Einkommenssteuer.<br />
<!-- Anfang image-text  --></p>
<table border="0" width="100" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.fnst-freiheit.org/uploads/614/27/47fb4cf882528_080319_160JahreFreiheitsrev_OG.jpg" border="0" alt="" width="385" height="258" /></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><span class="untertitel"><span style="color: #999999;">Festveranstaltung „160 Jahre Freiheitsrevolution“ in Offenburg.<br />
V.l.n.r.: Jochen Merkle, Prof. Dr. Hans-Georg Wehling, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, Sibylle Laurischk MdB und Manfred Kratzer<br />
Foto: Regionalbüro Stuttgart</span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- Ende image-text  --></p>
<p>Basis für Volksaufstand</p>
<p>Die örtlichen Gesang-, Turn- und Lesevereine bildeten das organisatorische Gerüst der Regierungsgegner. Aus ihnen ging im Jahr darauf die Basis für den Volksaufstand hervor. Zum landesweiten Obmann der Vereine wählte die Versammlung Friedrich Hecker. »Viele glaubten, dass die Forderungen friedlich durchgesetzt werden könnten.«</p>
<p>Am 12. und 13. Mai 1849 trafen sich zwischen 35 000 und 40 000 Anhänger der Republik in der Stadt. Sie forderten, dass das Parlament die »gesamte Rechts- und Machtvollkommenheit« erhalte und von »sämtlichen« Staatsbürgern gewählt werden soll. Diese dritte Offenburger Versammlung bildete zusammen mit der Rastatter Soldatenrebellion den Anlass für die Flucht des Großherzogs. Die Revolutionäre zogen von Offenburg nach Rastatt und Karlsruhe und übernahmen dort die Regierung. Die »provisorische Revolutionsregierung« blieb nur kurze Zeit an der Macht. Im Juli 1849 beendeten die Truppen des Deutschen Bundes den »Traum von der Freiheit« mit militärischer Gewalt.</p>
<p>Wolfgang Gerhardt, ehemaliger Partei- und Fraktionschef der FDP, ist seit 2006 Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung. Der 64-jährige Bundestagsabgeordnete würdigte die Risiken, die die Menschen vor 160 Jahren für die Freiheit eingegangen sind und appellierte, Herausforderungen unserer Gesellschaft mehr als Chance, denn als Bedrohung zu sehen. »Was unserer Gesellschaft fehlt, ist die freiheitliche Vision eines Gemeinwesens, das von selbstbewussten Bürgern getragen wird, die sich nicht zuvorderst als Staatskunden empfinden.« Manche Bürger würden vom Staat zu viel und von sich selbst oft reichlich wenig erwarten.</p>
<p>Der Beifall war ihm sicher. Wolfgang Gerhardt sprach frei und verglich immer wieder die heutige Gesellschaft mit der Freiheitsbewegung vor 160 Jahren. »Den Bürgern muss ihr eigenes Leben wieder zurückgegeben werden. Die Politik darf sie nicht daran hindern, ihre eigenen Angelegenheiten zu erledigen.« Das erfordere Mut und Standhaftigkeit. Beide Attribute seien der Gesellschaft verloren gegangen.</p>
]]></content>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht nur kühle Finanzpolitik</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 16:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lochmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[(Südwest Presse, 20. März 2008)
Interview mit dem FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Gerhardt
Als Chef der Friedrich-Naumann-Stiftung macht der Ex-Partei- und Fraktionschef der FDP, Wolfgang Gerhardt, aus der zweiten Reihe der Liberalen Politik. Die Partei, sagt er, braucht ein sozialeres Image.
BETTINA WIESELMANN
Zu Jahresbeginn machten Sie Schlagzeilen mit ihren Anmerkungen zum Zustand der FDP, die von vielen als Kritik an [...]]]></description>
			<content><![CDATA[<p><em style="color: #0072bc;">(Südwest Presse, 20. März 2008)</em></p>
<p>Interview mit dem FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Gerhardt</p>
<p>Als Chef der Friedrich-Naumann-Stiftung macht der Ex-Partei- und Fraktionschef der FDP, Wolfgang Gerhardt, aus der zweiten Reihe der Liberalen Politik. Die Partei, sagt er, braucht ein sozialeres Image.</p>
<p>BETTINA WIESELMANN</p>
<p>Zu Jahresbeginn machten Sie Schlagzeilen mit ihren Anmerkungen zum Zustand der FDP, die von vielen als Kritik an Parteichef Westerwelle verstanden worden war. Zu Recht?<br />
<!-- Anfang image-text  --></p>
<table border="0" width="100" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.fnst-freiheit.org/uploads/614/25/47fb451b405b6_080318_FreiheitundFairness_S_055.jpg" border="0" alt="" width="150" height="186" /></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><span class="untertitel"><span style="color: #999999;">Wolfgang Gerhardt will<br />
die Wahrnehmung der<br />
FDP verbessern.<br />
Foto: Regionalbüro Stuttgart</span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- Ende image-text  -->WOLFGANG GERHARDT: Nein. Wir haben keine Probleme, weil wir in den Zielvorstellungen, die wir für die FDP haben, keine Meinungsunterschiede haben.</p>
<p>Man will nicht glauben, dass es Ihnen nur um die Verpackung geht, wenn Sie fordern, der FDP müsse es besser gelingen, die Menschen emotional zu erreichen.</p>
<p>GERHARDT: Als Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Stiftung für die Freiheit, geht es mir darum, über ein Parteiprogramm hinaus Interesse an der FDP zu wecken. Es geht darum, wie sich die FDP darstellt, wie sie will, dass die Menschen sie empfinden.</p>
<p>Wie soll denn die FDP empfunden werden?</p>
<p>GERHARDT: Auf jeden Fall als kompetent, auf der Höhe der Zeit und wissend, dass eine der zentralen Herausforderungen das Thema Vertrauensbildung ist.</p>
<p>Erschüttert die neue Öffnung in Richtung SPD und Grüne das Vertrauen?</p>
<p>GERHARDT: Nein, es ist eine bare Selbstverständlichkeit, dass wir in der Lage sein müssen mit anderen demokratischen Parteien zusammen zu arbeiten. Vor der nächsten Bundestagswahl müssen wir, als Hinweis an die Wähler, beantworten, mit wem das am Besten ginge. Wäre die Wahl am nächsten Sonntag, verlockte der Zustand der SPD nicht.</p>
<p>Bedauern Sie, dass die FDP in Hessen sich festgelegt hat auf ein Nein zu einer Koalition mit SPD und Grünen?</p>
<p>GERHARDT: Frau Ypsilanti hat sich schon im Wahlkampf weitestgehend auf Positionen festgelegt, wie sie auch von der Linkspartei vertreten werden. Da ist es nicht sehr glaubwürdig, von uns zu verlangen, wir sollten uns bewegen. Das sehen auch unsere Mitglieder und Wähler so.</p>
<p>Sehen Sie als intimer Kenner hessischer Verhältnisse die Notwendigkeit, dass Roland Koch den Weg frei macht für ein Bündnis von CDU, FDP und Grünen?</p>
<p>GERHARDT: Ich erhebe keinen Forderungen an die CDU, aber die CDU muss wissen, dass sie sich auch selbst bewegen muss.</p>
<p>Kann die FDP denn mit ihrer &#8220;Freiheit-oder-Sozialismus-Position&#8221; einfach stehen bleiben?</p>
<p>GERHARDT: Da wirkt manches holzschnittartig. Es ist richtig in der Auseinandersetzung mit links. Aber das genügt nicht. Die FDP muss sehen, dass die eigentliche Herausforderung im Thema Gerechtigkeit liegt.</p>
<p>Das wird von der politischen Konkurrenz längst besetzt.</p>
<p>GERHARDT: Der politische Liberalismus, unser Freiheitskonzept, muss präzise Gerechtigkeitsdefizite aufzeigen und bekämpfen.</p>
<p>Soll die FDP folglich eine Vorkämpferin für mehr Sozialstaat sein?</p>
<p>GERHARDT: Es geht nicht um mehr Hartz IV. Das ist für Notfälle, aber wir dürfen uns nicht zufrieden geben, dass Menschen durch Alimentierung stillgestellt werden, anstatt sie wieder zur Teilhabe am sozialen Leben zu bringen. Hier müssen wir viel mehr Chancen eröffnen. Wir brauchen Frühwarnsysteme wie die Familienhebamme, die, wo nötig, schon vor der Geburt helfend die richtigen Weichen stellt. Wir müssen Zuwendung organisieren.</p>
<p>Auch der Liberale stellt fest, dass Familie immer öfter nicht mehr funktioniert?</p>
<p>GERHARDT: Ja. Und ich will, dass ein Aha-Effekt eintritt und die Menschen erkennen, die FDP sieht die Probleme und will etwas ändern. Der Staat darf nicht nur Reparaturbetrieb sein. Die Menschen müssen ermächtigt werden, ihre eigene Biographie selbst zu schreiben. Das ist liberal.</p>
<p>Die FDP muss also weg vom Image der bloßen Steuersenkungspartei?</p>
<p>GERHARDT: Auch Steuerpolitik gehört dazu, wenn es darum geht, Chancengerechtigkeit herzustellen. Aber ich kann nicht nur kühle Steinbrück-Finanzpolitik anbieten.</p>
<p>Sie meinten Westerwelle?</p>
<p>GERHARDT: Nein. Da werde ich immer missinterpretiert. Mir geht es um Markenpflege und nicht um Personalpolitik.</p>
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